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Tagtäglich erreicht die Wüsten der Erde ca. 700-mal mehr Sonnenergie,
als die Menschen derzeit an fossilen Brennstoffen verbrauchen.
Mit dem Energieträger Wasserstoff werden wir von dort
die benötigte Energiemenge weltweit liefern.












Wasserstoff : Das Projekt HydroTecNow

Alle reden vom Klimawandel. Es kommt viel schlimmer.

"Völker der Welt, schaut auf dieses Bild"
(abgewandelter Aufruf von West-Berlins Bürgermeister Ernst Reuter 1948).



grau: Kohle,
orange: erneuerbare Energien (Pfeil),
blau: Wasserkraft,
gelb: Atomenergie,
rot: Erdgas,
grün: Erdöl,

Quelle: Es handelt sich bei diesem Bericht um den aktuellen, seit 67 Jahren erscheinenden

Statistical Review of World Energy
(Statistischer Rückblick auf die Energie der Welt),

erstellt von British Petroleum, "BP", einem der internationalen Ölmultis.
Der Einfachheit halber habe ich die Reichweiten der Energieressourcen herausgelesen und unter die Graphik geschrieben.

Diese Vorhersagen decken sich mit denen des "Club of Rome" aus dem Jahre 1972:

Quelle: Wikipedia        



Unsere fossilen Ressourcen werden noch in diesem Jahrhundert am Ende sein.
Die Weltbevölkerung rennt mit wachsender Geschwindigkeit auf den Abgrund zu.

In 50 Jahren ist das Erdöl zu Ende !
In 53 Jahren das Erdgas !
In 64 Jahren Uran !

Danach wird Kohle zu Mineralöl verflüssigt, sodass auch die bald aufgebraucht ist.
Das wird aber nicht annähernd den Bedarf decken.

Machen wir uns klar, was das bedeutet:
Keine grundlastfähige Stromversorgung mehr.
Nahezu Komplettausfall der Stromversorgung bei Dunkelflaute.
Keine Heizung. Kein Rohstoff mehr für wichtige Produkte.
Keine Feuerwehr, kein Krankenwagen, leere Regale im Supermarkt.
Kein Flugverkehr, kein kommerzieller Schiffsverkehr.
Die Automobilindustrie, Lufthansa, Airbus, Amazon, Zalando, die gibt es dann nicht mehr.

Es ist der globale Kollaps des Lebens das wir heute führen.

Die Migrationsbewegung wird sich umkehren.
Europäer streben nach Afrika, Nordamerikaner nach Mittel-und-Südamerika. Einfach um nicht zu erfrieren.
Vielleicht sollten wir uns jetzt schon gut stellen mit denen da im Süden...

Ach ja, die erneuerbaren Energien werden uns retten.
Man sieht sie in der Graphik dort wo der Pfeil ist.
Alles andere ist dann nicht mehr vorhanden. Nur noch die.
Na ja, was davon übrig bleibt.
Offshore Windkraftwerke (z.B. Nordsee, Ostsee) wird's auch nicht mehr geben.
Für deren Service braucht man Schiffsdiesel und Kerosin für die Hubschrauber.
Von Neubau gar nicht zu reden.
Die wenige Energie aus Wasserkraft ist auf sehr kleine Gebiete begrenzt (z.B. Norwegen) und wird an dem Zustand nichts ändern.


Was können wir tun ?

In der Bundesrepublik Deutschland sind in den vergangenen Jahren über 500 Milliarden Euro verbrannt worden.
Geld, das wir Stromkunden bezahlen mussten (31 Cent pro kWh, in Finnland 8 Cent in Griechenland 18,0 Cent).
340.000 Haushalte konnten das nicht bezahlen. Ihnen wurde der Strom abgestellt.
Laut damaligem Umweltminister Robert Habeck (im Parlament) und dessen Staatssekretär (auf der "New Energy" in Husum 2018) wurden dabei NULL Tonnen CO2 eingespart.
Selbst wenn es gewirkt hätte, dann hätten wir mit dem ganzen Aufwand den Weltschadstoffausstoß um 4 TAUSENDSTEL verringert.
(Deutschlands Anteil am Weltschadstoff-Ausstoß 2.56%,
davon waren 2017 laut BMWi ca. 17% "grün".)
Das kompensiert allein China über das dortige Wachstum in sehr kurzer Zeit.

Global kann also kein Land einzeln etwas bewirken.

Schon gar nicht dadurch dass viele Länder ein Papier unterschreiben das nichts weiter als einen ungedeckten Scheck auf die Zukunft darstellt.
Das große Geld, die Gier nach Wachstum kann niemand bremsen.

An der Vorstellung, man könnte die Menschheit ändern, den "guten Menschen" erziehen, daran ist die Sovietunion nebst Anhang krachend gescheitert.

Wir müssten also "mit den Wölfen heulen", wie man sagt.
Wachstum generieren.

Es sollte gelingen, den Erdölkonsum, sagen wir, zu halbieren (im grünen Bereich in der Graphik).
Dann hätten wir doppelt so lange Erdöl zur Verfügung. Nominal 100 statt 50 Jahre.

Der CO2-Ausstoß weltweit würde zum ersten Mal wirklich sinken.

Quelle: Bayerischer Rundfunk Quer        


Möglich ist das durch Einführung einer globalen Wasserstoffwirtschaft.

Da ist gewaltig zu investieren.
Die Technik dafür hat die Firma Siemens und auch Andere vorrätig.
Vergleichsweise kleinere Anlagen existieren bereits in Südspanien und Marokko.

In Europa, und insbesondere auch in Deutschland, entstehen gerade lokale Wasserstoff-Zentren, die den regionalen Betrieb von Wasserstoff gestützter Mobilität ermöglichen.
Erzeugt wird der Wasserstoff mit Hilfe von lokal erzeugtem "grünen" Strom, ausschließlich hierfür bereitgestellt oder auch mit lokal erzeugtem, aber nicht abgerufenen "Netzstrom".
Teilweise wird auch Wasserstoff benutzt, der als "Abfall" in großen Chemieunternehmen anfällt.
Diese äußerst positive Entwicklung steht in keinem Gegensatz zum hier vorgestellten Projekt HydroTecNow.
Nur Letzteres ist im Stande entscheidenden Einfluß auf den globalen Energiefluss zu nehmen.


Das Projekt HydroTecNow

"Wie kann die Menschheit erneuerbare Energien aus sauberen Quellen umweltfreundlich nutzen,
und zwar in einer Größenordnung, die sowohl dem heutigen als auch dem Energieverbrauch der Zukunft Rechnung trägt?
Eine Schlüsselrolle haben die Wüsten dieser Erde.
Tagtäglich erreicht die Wüsten der Erde ca. 700-mal mehr Sonnenergie, als die Menschen derzeit an fossilen Brennstoffen verbrauchen.
Wüsten weisen die besten Einstrahlungsverhältnisse auf;
die Umweltauswirkungen der installierten Solarkollektoren auf die Biosphäre sind minimal.
Es ist möglich, mit Hilfe von solarthermischen Kraftwerken in den Wüsten der Welt saubere Energie zu produzieren"

Zitiert aus dem Vorwort zu "Der DESERTEC-ATLAS"
Autor des Vorwortes:
Seine Königliche Hoheit Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien
Ehemaliger Präsident des CLUB OF ROME.


Die weltweit prominent mit Worten und Kapital unterstützte Initiative DESERTEC hatte seinerzeit einen hoffnungsvollen Start.
Sie ist glücklicherweise nicht gescheitert, jedoch zurückgefahren.
Aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung der heute zur Verfügung stehenden Technik ist aus meiner Sicht der Grund darin zu sehen, dass sie auch "zu kurz gesprungen" ist.

Der Fokus lag und liegt auf der Erzeugung und (welt-)weiten Verteilung von elektrischer Energie.
Das hat sich, insbesondere aus Sicherheitsbedenken bezüglich der interkontinentalen Stromleitungen heraus, als nicht durchführbar ergeben.
Erfolgreich hingegen war u.a. die lokale Verteilung der elektrischen Energie.

Die Initiative HydroTecNow baut darauf auf, jedoch mit der entscheidenden Erweiterung, dass die Energie in Form von Wasserstoff weltweit verteilt wird.
Hierdurch entfallen zum einen die Verteilungsrisiken da der Wasserstoff, in gleicher Weise wie heute beim Erdöl üblich, mit großen Tankschiffen weltweit verteilt wird.
Zum anderen ermöglicht Wasserstoff einen erheblich größen Teil der fossilen Energieträger zu ersetzen.
In Deutschland beträgt der Anteil elektrischer Energie am Gesamt-Energieumsatz etwa 20%.
Mit Wasserstoff würden die Segmente Mobilität mit etwa 40% und darüber hinaus auch Teile des wesentlich größeren Wärmemarktes bedient.

In Äquatornähe gibt es zwei großflächige und nahezu leere Wüstengebiete mit maximaler Sonneneinstrahlung:
Ein robust zu schützendes UNO-Mandatsgebiet in der Sahara und große Teile der Arabischen Halbinsel.
Zu sehen auf der Eingangsgraphik.
Dort würde möglichst großflächig elektrische Energie aus Sonneneinstrahlung durch Solarzellen und Solarthermie gewonnen.
In solarthermischen Kraftwerken wird tagsüber in der Fokuslinie von Parabolrinnen eine Salzlösung erhitzt.
Diese kann auch in Kavernen gespeichert werden, so dass hierdurch erzeugter Wasserdampf die Dampfturbinen noch bis sieben Stunden nach Sonnenuntergang antreiben kann.


Beispiel eines solarthermischen Kraftwerks in Marokko.

Diese elektrische Energie würde durch Leitungen an die jeweiligen Küsten transportiert, wo durch Wasserelektrolyse Wasser H2O in Wasserstoff H2 und Sauerstoff aufgespalten würde.

Ein Solarprojekt für 200 Milliarden Dollar soll ganz Saudi-Arabien mit Strom versorgen.
Hier ist schon die richtige Technik im Einsatz.
Zur Wasserstoff-Produktion müsste das Projekt nur erweitert und um Wasserelektrolyse-Anlagen ergänzt werden, wie z.B. Siemens Hydrogen Solutions

Für das Land wäre es eine Win-Win-Situation wenn z.B. die Hälfte der Erdölproduktion durch Wasserstoff ersetzt würde. Das Öl würde dann doppelt so lange reichen.

Der Wasserstoff würde in großen Tankern weltweit verteilt. So wie heute das Erdöl.
Solche Tanker waren schon Anfang der 70er Jahre auf einer Kieler Werft zu sehen.
Hier ein aktuelles japanisches Projekt:



Die gesamte Mobilität würde auf Wasserstoffantrieb umgestellt.

Nun ist der Transport und die Lagerung von Wasserstoff nicht so einfach wie bei fossilen Energieträgern.
Letztere stehen uns jedoch in Zukunft nicht mehr zu Verfügung und ihre jetzige Anwendung ist wohl klimaschädlich.
Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich auf die wasserstoffspezifischen Gegebenheiten einzulassen.

Wasserstoff hat durch die geringe Dichte im gasförmigen Zustand bei Umgebungsbedingungen eine volumetrische Speicherdichte von lediglich 0,003 kWhth/l im Gegensatz zu Diesel mit 9,96 kWth/l.
Speichert man hingegen den Wasserstoff unter hohem Druck von einigen hundert bar, so sind volumetrische Energiedichten von ca. 1,3 kWth/l erzielbar.

Diese Technik eignet sich für Pkws, Busse und LKWs.
Der in Drucktanks gespeicherte Wasserstoff wird dort Brennstoffzellen zugeführt.
Der von diesen erzeugte elektrischer Strom speist einen Elektromotor.

Seit 2008 gibt es Brennstoffzellen-PKWs in Serienproduktion.

Info über aktuelle Wasserstoffautos als pdf

Wasserstoff-Tankstellen in Zentral-Europa


Der Regional-Verkehr Köln ist ein Vorreiter der Wasserstoffmobilität:
Das Verkehrsunternehmen hat beim belgischen Bushersteller "Van Hool" eine Großbestellung aufgegeben. 2020 werden dort 45 Wasserstoffbusse fahren. Dann wird der RVK die größte emissionsfreie Busflotte Europas haben.
Die Verfügbarkeit der jetzt schon betriebenen Busse liegt bei 97%, so wie bei Bussen mit Dieselantrieb.
Der benutzte Wasserstoff ist ein Abfallprodukt der Chemieindustrie. Das dort anfallende Volumen von 20 Tonnen/Tag reicht für 1.000 Busse in der Region HyCologne und dem Netzwerk h2-Netzwerk-ruhr.
hyCologne

Marktreife Wasserstoffbusse


Erfreulicherweise ist NRW nicht der einzige H2-Bus-Standort:
In Hessen werden die Projekte vom zur Zeit grünen Wirtschaftsminister unterstützt.

h2bz-initiative-hessen

Hamburger Busse in Hessen


In Niedersachsen starten nun mit Wasserstoff betriebene Züge im Linienverkehr.

Auch in Brandenburg ist Wasserstoff ein prägendes Thema.

In Schleswig-Holstein betreiben private Initiativen erfolgreich die Nutzung von Wasserstoff.

Gemeinsam mit H2 Energy bereitet die Koreanische Firma Hyundai die weltweit erste Flotte von 1000 Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen vor, die ab 2019 auf Schweizer Strassen rollen werden.
Neue Züricher Zeitung


In China hat sich in den letzten zwei Jahren der Focus von der Batterie-Mobilität massiv auf die Wasserstoff-Mobilität verschoben. Außerdem wird dort mit einem Budget von mehreren Milliarden Euro eine chinesische Elektrolyse- bzw. Power-to-Hydrogen-Industrie aufgebaut.

Die deutsche Automobilindustrie bietet weder PKWs noch Nutzfahrzeuge mit reinem Wasserstoffantrieb in der Serienfertigung an.
Einzige Ausnahme ist die "Streetscooter" Spezialfertigung von DHL.

Serienproduktion von Wasserstoff-Fahrzeugen gibt es in
Japan, Süd-Korea, Belgien und Norwegen.

Californien plant im Jahre 2021 23.500 Wasserstoff-Autos auf den Straßen zu haben.

Hier bekommt man einen ausführlichen Überblick
über die weltweite Situation beim Thema Wasserstoff.


Auch heizen könnten wir mit dem Wasserstoff.

Endlich würden dann auch die dreisten Lügen verschwinden mit denen uns "abgasfreie Mobilität" bei Elektroautos und "Wir fahren zu 100% mit Ökostrom" bei der Bahn propagiert wird. Die fahren alle mit dem Strom aus dem europäischen Energienetzwerk der ganz erhebliche Anteile von Braunkohlestrom enthält.
Buchhalterische Tricks spielen dabei keine Rolle!

Anderenfalls müsste man z.B. den Strom für die ICEs direkt von Windkraftwerken beziehen. Bei Flaute würden die Züge dann stehen bleiben.
Das kommt ja heutzutage auch vor, aber aus anderen Gründen.

Die Luft in den Städten würde endlich sauberer.

Die Schmierenkomödie um die Dieselfahrzeuge müssten wir nicht mehr länger ertragen.



Bisher waren das beinharte Fakten.


Nun beginne ich zu träumen.
Das ist auch einem Physiker erlaubt.
Es stellt sich ja die Frage, wie bekommen wir das Ganze in der Realität ans Laufen?

Man braucht einerseits eine international anerkannte Persönlichkeit, die vor der UNO einen weltweiten Konsens hierüber erzielen kann.
Und man braucht jemand mit Beziehungen zum großen Investmentkapital.
Da fällt mir die Frau Merkel einerseits und der Herr Merz andererseits ein.

Verrückt ?

Immerhin würden sie als verdienstvoll in die Geschichte eingehen, das Ziel vieler Politiker.

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.




Nun noch zum deutschen Wahn: "Wir müssen die Welt retten".

Weder können wir das, noch hat Mutter Erde das nötig.

Wenn wir ungebremst den Kollaps zulassen, dann ist noch vor dem Ende dieses Jahrhunderts der gesamte fossile Kohlenstoff durch Verbrennung zu CO2 oxydiert und in der Atmosphäre.

Von den dann eigentlich 10 Milliarden Menschen werden etwa so viele überleben wie sich zu der Zeit ernähren konnten als die Menschen begannen den Kohlenstoff aus der Erde zu buddeln.
So ca. eine Milliarde.
Für mehr reicht die dann noch verfügbare Energie nicht mehr.

Mutter Erde interessiert das nicht.
Nach einigen hundert Jahren ist das diesbezügliche CO2-Gleichgewicht zwischen Atmosphäre und Ozean wieder hergestellt.

Anhang

Versuche, weitere Energielieferanten zu etablieren.

1.
"Neue landwirtschaftliche Anbauflächen sollten lieber für Nahrungsmittel als für technische Bioenergie genutzt werden, da sie für den zunehmenden Nahrungsbedarf der Welt nötig sind:
Diese Empfehlung steht in einer Studie der Royal Swedish Academy of Sciences.
Der weltweit auf 13000 TWh/a geschätzte technische Beitrag der Bioenergie lässt sich vielleicht gerade noch einmal verdoppeln, indem Abfälle aus Forst- und Landwirtschaft systematisch ausgebeutet werden.
Zum Schutz des Klimas und der Biodiversität darf nicht mehr Wald gerodet werden als nach wächst.
Die bakterielle Umwandlung der Stickstoffdünger in das klimaschädliche Lachgas hat zur Folge, dass die Raps- und Getreidemengen, die zur Herstellung von Ethanol angebaut werden und die nicht ohne Dünger aus kommen können, mehr Schaden für das Klima anrichten als man es durch die Verwendung von Bio-Ethanol verbessern wollte."

Aus: Physik Journal 7 (2008) Nr. 10

Das Verbrennen von so genannten "nachwachsenden Rohstoffen" in großem Maßstab ist eine der teuflischsten Ideen, die die Politik auf Druck der "so betroffenen" Bürger hervorgebracht hat.
Die Produktion von Palmöl zerstört Menschen und wichtige Waldgebiete in der Dritten Welt, der intensive Maisanbau die Grundlagen für unsere schadstofffreie Versorgung mit Lebensmitteln.

2.
Es gibt Bemühungen inhärent sichere Kernspaltungs-Kraftwerke zu entwickeln.
Einige Konzepte sehen vor, den aus den konventionellen Kernkraftwerken angefallenen Müll zur Energiegewinnung zu nutzen.
Alle diese Versuche werden, falls überhaupt, noch lange den Laborstatus nicht verlassen.
Offizielle Forschungsaktivität findet hierzu in Deutschland praktisch nicht statt.

3.
Kernfusion
Bei der kontrollierten Kernfusion wird versucht nach dem Vorbild der Vorgänge im Inneren der Sonne bei Temperaturen von vielen Millionen °C in dem Plasma Wasserstoffkerne zu Heliumkernen zu verschmelzen um die dabei freigesetzte Energie zur Stromerzeugung zu nutzen.
Der Schlüssel dazu liegt in einem möglichst dichten und langlebigen Plasma.
Und natürlich muss die Energiebilanz positiv sein, d. h. die Anlage muss mehr Energie bereitstellen als ihr von außen zum Betrieb zugeführt werden muss.
Diese Voraussetzungen einer industriellen Nutzung sind schwierig zu erfüllen.
Noch ist nicht erwiesen ob dieses Konzept irgendwann zur weltweiten Bereitstellung von elektrischer Energie führen wird.
Forschungsansätze gibt es weltweit mit Fusionsreaktoren vom Typ Tokamak einerseits und Stellarator andererseits.
Der deutsche Forschungsstandort ist Greifswald mit dem
Wendelstein 7-X Stellarator

4.
Herstellung von Kerosin aus Solarenergie.

In Jülich wird ein Verfahren erprobt bei dem aus Wasserstoff und CO2 Kerosin hergestellt wird.

"Nur ein paar Gramm Kerosin - wie viel genau wollen sie nicht sagen - haben die "Solar Jet"-Forscher bislang hergestellt.
Langfristig wolle man den Wirkungsgrad des Verfahrens so verbessern, dass eine Solarturm-Anlage von etwa einem Kilometer Durchmesser pro Tag 20.000 Liter des neuen Treibstoffs herstellen könnte.
Das klingt aber bestenfalls beim ersten Hinhören beeindruckend - die Tanks eines einzigen Airbus A380 fassen mehr als 300.000 Liter Kerosin."

Schreibt der "Spiegel".

Woher soll das viele (konzentrierte) CO2 in der Praxis kommen, wenn die fossilen Brennstoffe aufgebraucht sind, ist eine der relevanten Fragen.
Aufgrund der geringen lokalen CO2-Konzentration in der Atmosphäre würden riesige Kontaktflächen gebraucht.



All das zeigt:

Wir brauchen eine globale Wasserstoffwirtschaft !


Wir brauchen HydroTecNow !




Im März 2019        










Der Autor ist
Diplomphysiker

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Deutschlands Anteil am weltweiten CO2



Installierte Leistung und gelieferte Leistung,
"Die Maus"

Neuste Daten zur Energiewende in Schleswig-Holstein


Wasserstoff H2 und Mobilität


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Drones help in disasters
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Letztes Update 27. April 2019